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Der heilige Josef ist zu Gast in der Wildschönau

Familie und Firma Gföller in Oberau beherbergen seit Ende Juli einen besonderen Gast. Der Landesheilige und Patron der Arbeit steht als Holzfigur mit seinem kleinen Sohn Jesus in der Werkstatt.

Diese Skulptur wandert seit 13 Jahren durch Betriebe im Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg. Nach mittlerweile 60 Umzügen gab es am 28. Juli nun eine Premiere: zum ersten Mal kam die Statue in die Wildschönau. Es gab eine feierliche Andacht in der Werkstatt mit Dechant Paul Rauchenschwandtner und anschließend ein Firmen- und Familienfest. Dabei wurde der Heilige für ein paar Monate in Oberau begrüßt. Vorher war er von der Firma Holzbau Koller aus Söll in die Wildschönau umgezogen.

Dieses Projekt der Betriebsseelsorge der Erzdiözese soll darauf hinweisen, dass Gott auch in Arbeitswelt und Alltag an der Seite der arbeitenden Menschen steht. Auch Jesus wird in seinem früheren Leben sein Auskommen durch harte Arbeit verdient haben müssen. Die Skulptur kann im Alltag am Arbeitsplatz immer wieder einmal daran erinnern,

  • dass es Größeres, Wertvolleres im Leben gibt,
  • dass Gott uns bei der Arbeit beschützen will,
  • dass Gott nichts Menschliches fremd ist
  • und dass Gott solidarisch zu uns steht.

Die Erfahrung zeigt: der Landespatron hilft, sich am Arbeitsplatz immer wieder mal auf das Wesentliche auszurichten, ruhig und gelassen zu werden.
Walter Gföller jedenfalls zeigte sich als Gastgeber dankbar und berührt von der Gegenwart des Heiligen in seinem Haus - als Tiroler weiß er ja, dass der Landespatron zu seinem Volk steht.

Wer dieses Gratis-Angebot gerne einmal für den eigenen Betrieb oder die eigene Einrichtung annehmen möchte, kann sich gerne an Betriebsseelsorger Heiner.Sternemann@eds.at (0676-87466954) oder an den zuständigen Pfarrer wenden.

Heiner Sternemann, Betriebsseelsorger der Erzdiözese Salzburg

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