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Umweltfreundliche Mobilität reduziert CO2-Emissionen, Lärm und Verkehrsbelastung. © Energieagentur Tirol / punkt.agency

Umweltfreundlich unterwegs im Alltag

Mein Mobilitätsverhalten macht den Unterschied

Mobilität ist ein zentrales Bedürfnis von Menschen und gleichzeitig ein großer Hebel für die Senkung des Energiebedarfs und den Klimaschutz in Tirol.

Über 34 Prozent der in Tirol genutzten Energie fällt im Verkehr an

Für die Mobilitätswende gibt es zwei große Stellschrauben, die dafür sorgen, dass die Emissionen und der Energiebedarf deutlich reduziert werden können. Zum einen ist es der Umstieg von Verbrennungsmotoren auf Elektromobilität. Ein E-Auto kommt mit derselben Energiemenge dreimal so weit und kann gleichzeitig mit heimischer, erneuerbarer Energie geladen werden. Zum anderen kann mithilfe sanfter Mobilitätsformen, wie zu Fuß gehen, Radfahren und die Nutzung von Bus und Bahn das Ausmaß der individuellen Autonutzung deutlich reduziert werden.

Wusstest du? Rund 40 Prozent der in Österreich zurückgelegten Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Werden diese kurzen Strecken vermehrt mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt, bringt uns das nicht nur der Energiewende und TIROL 2050 energieautonom näher, sondern stärkt auch unser aller Lebensqualität.

Radfahren und Gehen

Aktive Mobilitätsformen wie Radfahren und Zufußgehen liegen voll im Trend. Sie stärken nicht nur die eigene Gesundheit, sondern sind gleichzeitig auch die umweltfreundlichste und kostengünstigste Fortbewegungsart. Ein Spaziergang zur Arbeit, zum Einkaufen oder in die Natur tut Körper und Geist gut. Zudem fördert das Gehen die Konzentration und Kreativität. Auch das Fahrrad bietet eine flexible und umweltfreundliche Alternative zum Auto, sowohl in Städten als auch am Land. Es ermöglicht eine schnelle und direkte Fortbewegung, ohne sich dabei auf lästige Parkplatzsuche begeben oder Parkgebühren bezahlen zu müssen.

Öffentlicher Verkehr

Als Rückgrat einer umweltfreundlichen Mobilität spielt der öffentliche Verkehr eine entscheidende Rolle. Er ermöglicht Bevölkerungsgruppen unabhängig von Einkommen, Alter oder körperlicher Verfassung Zugang zu leistbarer, barrierefreier und zuverlässiger Mobilität. Bus und Bahn eignen sich für Arbeitswege ebenso wie für Einkäufe, Freizeit und die entspannte Fahrt in den Urlaub. Die Fahrtzeit wird so zur Gelegenheit für Lesen, E-Mails checken oder Abschalten. Sammel- und Ruftaxis stellen flexible Mobilitätslösungen dar, welche insbesondere in ländlichen Regionen das öffentliche Angebot ergänzen.

Wusstest du? Inzwischen besitzen mehr als 170.000 Tiroler*innen beispielsweise ein Klimaticket und profitieren somit als Öffi-Stammkund*innen ganzjährig von einem attraktiven Abo.

Fahrgemeinschaften bilden

Mit Fahrgemeinschaften – sogenannten „Car Pools“ – können leere Sitzkapazitäten in Autos sinnvoll genutzt werden. Für Fahrende und Mitfahrende entsteht so unkompliziert eine effiziente, flexible und kostensparende Mobilitätsalternative. Regionale Gruppen finden sich oft in Messenger-Diensten oder auf Social-Media-Plattformen.

Carsharing – Auto teilen

Mit Carsharing brauchen Sie kein eigenes Auto und verfügen bei Bedarf trotzdem über ein Fahrzeug. Carsharing ist nicht nur die günstigste Form des Autofahrens, sondern auch die ökologischste. In vielen Tiroler Gemeinden ist die gemeinschaftliche Autonutzung bereits etabliert. Infos sowie eine Landkarte mit allen (E-)Carsharing-Standorten in Tirol gibt es hier:www.tirol2050.at/e-carsharing

Elektrisch fahren

Die Elektromobilität ermöglicht einen effizienten, emissionsfreien und geräuscharmen Betrieb. Hinzu kommen ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand sowie ökonomische Anreize. Angesichts der aktuell steigenden Diesel- und Benzinpreise gewinnt die Elektromobilität nochmals spürbar an Bedeutung. Viele Menschen, die bereits auf ein E-Auto umgestiegen sind, profitieren heute von geringeren Betriebskosten und mehr Unabhängigkeit. Ein E-Moped kommt im Fahrbetrieb ebenfalls ganz ohne CO2-Emissionen und schädliche Abgase aus und ist unglaublich leise, was auch die Nachbarschaft freut.

Wusstest du? E-Autos punkten bei den laufenden Kosten. Bei den aktuellen Strom- und Spritpreisen ist ein E-Auto auf 100 Kilometer um bis zu 60 Prozent günstiger – vorausgesetzt es wird zuhause geladen. Während bei einem Benzin- oder Diesel-PKW im Schnitt knapp 12 Euro pro 100 Kilometer anfallen, sind es beim E-Auto weniger als fünf Euro.

Zwar sind E-Autos in der Anschaffung häufig noch teurer als Verbrenner, es kann aber bereits auf einen stetig wachsenden Markt an E-Gebrauchtfahrzeugen zurückgegriffen werden. Damit kann ein E-Auto mit geringeren Startinvestitionen angeschafft werden.

Mit dieser Videoreihe können erste Fragen zum E-Gebrauchtfahrzeug beantwortet werden.

  1. E-Gebrauchtwagen: Die richtige Fahrzeugwahl
  2. E-Gebrauchtwagen: So(H) what? Batteriediagnose•
  3. E-Gebrauchtwagen: Perfekt für den Alltag

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